Vortrag: Kampf um Kobane

Buchvorstellung & Vortrag mit Ismail Küpeli und Ulf Petersen

Der Kampf um Kobanê und Rojava ist eine zentrale Auseinandersetzung im Nahen und Mittleren Osten, in der alle relevanten Akteure auf die eine oder andere Weise involviert sind. Kobanê wird weiterhin die politischen Ereignisse in der Region prägen – sowohl den Konflikt zwischen der Türkei und der PKK als auch den Bürgerkrieg in Syrien.
Im Sommer 2015 kehrten Kobanê und Rojava wieder in den Fokus der Weltöffentlichkeit. Am 20. Juli verübte der IS einen Selbstmordanschlag in der türkischen Grenzstadt Suruç auf Kobanê-Wiederaufbauhelfer, der anschließend dazu führte, dass der Krieg zwischen der Türkei und der PKK wieder aufflammte. Seitdem geht die AKP-Regierung in der Türkei massiv gegen linke, kurdische und oppositionelle politische Bewegungen und Medien vor, um die Neuwahlen am 01. November 2015 gewinnen zu können.
Der Konflikt um Kobanê und Rojava bietet Anlass, zentrale politische Auseinandersetzungen neu aufzugreifen – wie etwa die Frage nach Gewalt als Mittel der Politik und nach dem Entwurf einer neuen Gesellschaftsordnung und die Zukunft demokratischer Gesellschaftsmodelle im Nahen Osten und der Zukunft der Türkei.

Ismail Küpeli, Herausgeber des Sammelbands „Kampf um Kobane – Kampf um die Zukunft des Nahen Ostens?“, und Ulf Petersen, Autor, werden die Beiträge über die Situation in Rojava, die politische Lage in der Türkei, den blutigen Bürgerkrieg in Syrien und den „Islamischen Staat“ darstellen und die Überlegungen der Autor*innen zur Diskussion stellen.

Ebenso informieren wir auf der Veranstaltung über die Möglichkeiten zur Teilnahme an einer unabhängigen Wahlbeobachtungsdelegation in der Türkei.

Mittwoch / 7.10. / 19Uhr / Allerweltshaus Köln

Facebook: https://www.facebook.com/events/1639666469638251/

veranstaltet von:
Jugendclub Courage Köln, Antifaschistische Initiative Köln, Interventionistische Linke Köln, DieLinke Köln, Bündnis 90/Die Grünen Köln

 

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Antifa-Info-Kneipe: Geschlechterrollen in der rechten Szene

Veranstaltung der „Conflict.Criticism.Perspective.“-Reihe:

Geschlechterrollen in der rechten Szene

2011 verübte Anders Breivik in Norwegen zwei Anschläge, bei denen 77 Menschen ums Leben kamen. In seinen Begründungen führte er u.a. an, dass die der Fortbestand der „europäischen Zivilisation“ davon abhängen würde, „wie standhaft europäische Männer Widerstand gegen den politisch
korrekten Feminismus leisten“. Einige Monate später wurde die Mordserie des NSU einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Als eine von drei HaupttäterInnen steht seit Ende 2012 Beate Zschäpe vor Gericht.
In der bundesdeutschen Medienlandschaft wurde sie nicht selten als Mitläuferin und „Nazi-Braut“ betitelt. Die Anschläge von Norwegen und die Mordserie des NSU markieren eine notwendige Debatte.

Welche Rolle spielt Geschlechterpolitik innerhalb der extremen Rechten? Welche Relevanz hat Antifeminismus? Wie verhält sich die Verhandlung zum Thema Geschlecht zu dem von der extremen Rechten erklärten Ziel der „Volksgemeinschaft“,
welche Rolle spielt das Thema für den Nationalismus, den Rassismus? Diesen Fragen wird die Referentin nachgehen und einen Überblick über Geschlechterkonstruktionen in der extremen Rechten geben.

Dozentin: Regina Wamper (Duisburger Institut für Sozialforschung)

Donnerstag / 15.10. / 19Uhr / LC36 Köln

https://www.facebook.com/events/1682275335343028/

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Kundgebung/ Manifestation: „Solidarität mit allen Geflüchteten! Grenzen auf! Bleiberecht für alle!“

Kundgebung/ Manifestation: „Solidarität mit allen Geflüchteten! Grenzen auf! Bleiberecht für alle!“

Samstag / 3.10. / ab 15Uhr / Bahnhofsvorplatz Köln

Aufruf:

„For No Border– the Right to Stay and Solidarity with ALL Refugees!

Deutschland feiert sich. 25 Jahre Einheit. „Grenzen überwinden.“ Gleichzeitig offenbart sich, dass dieses Land zur Hoffnung vieler Menschen wird, die aus den unterschiedlichsten Gründen (Diskriminierung, Kriege, Ausbeutung und Umweltzerstörung) aus ihrer Heimat flüchten müssen.

Der politische und mediale Diskurs zielt weiterhin auf Abschottung und Ausgrenzung. Immer mehr Geflüchtete werden zu „Armutsflüchtlingen“ erklärt, denen das Recht auf politisches Asyl verwehrt wird. Anvisiert wird hierdurch eine Spaltung der Solidarität mit und zwischen Geflüchteten und deren Entrechtung durch die neuen Gesetze der Bundesregierung. So kann als Beispiel für die umfassende Asylrechtsverschärfung die Erweiterung der Liste angeblich „sicherer“ Herkunftsstaaten in Deutschland wie in der EU nur als fatale Willkür bezeichnet werden.

Besonders Roma und Sinti auch vom Westbalkan sind immer noch von Diskriminierung, rassistischen Übergriffen und Ressentiments in allen gesellschaftlichen und politischen Bereichen betroffen.
Gleiches gilt für Staaten wie Indien, Gambia, Kamerun und Senegal, die Homosexualität unter Strafe stellen.

Grenzen überwinden, das heißt für uns:
Wir wenden uns gegen das Prinzip „sicherer Herkunftsstaaten“ und gegen „Ausreisezentren“ wie in Bayern und bald in NRW!
Wir fordern die Einzelfallprüfung als Kern des Asylrechts!
Wir sind gegen jede Form gruppenspezifischer Diskriminierung und gegen Abschiebehaft, Einreisesperren und -verbote!
Wir fordern Solidarität mit allen Geflüchteten! Es ist genug für alle da!
Wir stellen uns gegen Rassismus, Ausgrenzung und Abschiebung in jeder Form!

Wir fordern: Grenzen auf – Bleiberecht – Solidarität mit ALLEN Geflüchteten!“

 

Weitere Infos findet ihr hier:
https://www.facebook.com/events/1502312380091290/

Kommt vorbei und zeigt euch solidarisch mit allen Geflüchteten Menschen!

Aufrufende Gruppen: Kein Mensch ist illegal – Köln, Rom e.V. Köln (https://www.romev.de), Antifaschistische Initiative

++ Flyer in verschiedenen Sprachen: flyer _3_10 Übersetzungen +++

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„Was tun wenn’s brennt? – Antifaschistische Mobilisierungen gegen den HoGeSa-Aufmarsch in Köln [24./ 25. Oktober]

 

Am 25.10.2015 werden die Menschenfeinde um HoGeSa einen zweiten Anlauf ihres Aufmarsches vom letzten Jahr versuchen. Nach den Niederlagen, die sie bei ihren letzten Versuchen, ihren rassistischen Wahn auf die Straße zu bringen, einstecken mussten, versuchen sie nun verzweifelt eine Kölner Neuauflage, um ihren Mythos zu retten.

Wir werden gemeinsam diesen Mythos mit Füßen treten! Unser Ziel ist die Verhinderung des Hogesa Aufmarsches. Wir betrachten Hogesa weder als isoliertes Phänomen, noch als völlig neue Qualität. Unser Beitrag als radikale Linke muss es nicht nur sein den Ausdruck der rechten Hooligans unmöglich zu machen, sondern auch eine umfassende Kritik der Zustände zu leisten, die Hogesa hervorbringen. In der Bundesrepublik herrschen mit der Debatte um die Aufnahme von Geflüchteten, der rassistischen Formierung in Städten wie Heidenau, und der weiteren Durchsetzung der deutschen Vorherrschaft auf dem europäischen Kontinent Zustände, auf die die radikale Linke unbedingt Antworten finden muss.
Die aktuellen rassistichen Formierungen müssen benannt und angegriffen werden.

Dazu ist der Antifa AK Köln zu Gast, um mit uns den aktuellen Stand von Debatte und Gegenmobilisierung zu diskutieren.

Donnerstag / 8.10. / 19Uhr / LC36 Köln

Facebook-VA: https://www.facebook.com/events/1691755241056837/


Offen: ab 19Uhr

Beginn des Vortrags: 19.30Uhr

Bringt eure Freund*innen mit.
 Wir freuen uns auf euch!

 

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Antifa-Info-Kneipe / Conflict. Criticism. Perspective.

„Conflict. Criticism. Perspective.“

Ab September wird in der Antifa Info Kneipe Köln (jeden dritten Donnerstag im Monat, LC36 Köln) die Veranstaltungsreihe „Conflict. Criticism. Perspective.“ stattfinden.
Diese wird sich mit Themen Sexismus, Geschlechterrollen in der rechten Szene und feministischen Theorien auseinandersetzen.
Wir haben Dozentinnen zu Gast, die euch Überblicke verschaffen, Theorien vorstellen und zu Kritik anregen.
Wir erhoffen uns einen kritischen Austausch über diese wichtigen Themen und laden euch herzlich ein daran teilzunehmen.

Es wird zu jeder Veranstaltung eine Facebook-Veranstaltungen mit weiteren Infos zu den Themen und Dozentinnen geben.

Fight for feminism!

Veranstaltungen:

  1. Sexismus? What?! – Donnerstag, 17.9., 19Uhr LC36 Köln
  2. Geschlechterrollen in der rechten Szene – Donnerstag, 15.10., 19Uhr LC36 Köln (https://www.facebook.com/events/1682275335343028/)
  3. Einführung in feministische Theorien und Gesellschaftskritik – Donnerstag, 19.11., LC36 Köln

 

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