Solidemo: Solidarität mit allen Geflüchteten

Gestern gingen ca. 1000 Menschen aus Solidarität mit allen Geflüchteten und als Reaktion auf die Ereignisse im sächsischen Heidenau in Köln auf die Straße.

Wir wollen die deutschen Zustände nicht unkommentiert lassen.

Während täglich Geflüchtetenheime angezündet und geflüchtete Menschen in Deutschland angegriffen werden, ist es mehr als notwendig ein solidarisches Zeichen zu setzen.
Die Demo richtete sich auch gegen die europäische Grenzpolitik, die alles daran setzt Geflüchtete außerhalb von Europa zu halten.
So werden Mauern gebaut, Polizei und Paramilitär eingesetzt um Geflüchtete daran zu hindern Europa zu erreichen.
Unsere Solidarität gilt den Geflüchteten und den antifaschistischen Aktivist_innen, die nach Heidenau gefahren sind und die täglich versuchen geflüchteten Menschen Unterstützung zu ermöglichen.

Organisiert euch in Gruppen und vernetzt euch.
Den rassistischen Normalzustand mit allen Mitteln angreifen.

Festung Europa einreißen!

Gegen Polizeigewalt!

Solidarität mit allen Geflüchteten!

Deutschland halt’s Maul!

 

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Spontandemo: Solidarität mit allen Geflüchteten – Deutschland halt’s Maul!

#Heidenau nicht unkommentiert lassen! Alle hin da! Wer es nicht schafft zur antirassistischen Demo!

Solidarität mit allen Geflüchteten – Deutschland halt‘s Maul

In den letzten drei Tagen eskalierte ein losgelassener Rassist_innen-Mob in der deutschen Kleinstadt Heidenau (bei Dresden). Nahezu ungestört von der Polizei, versuchten sie Geflüchtete, die in einem leerstehenden Baumarkt untergebracht wurden, zu bedrohen und angreifen. Einzig die zum Schutz der Geflüchten angereisten, antifaschistischen Aktivist_innen waren mit einer kleinen Gruppe bereit sich den Menschenfeinden entgegenzustellen.

23 Jahre nach dem Pogrom in Rostock-Lichtenhagen sorgen sich nun wieder deutsche Politiker_innen um das Ansehen dieses Landes. Allein die Sorge um den Ruf Deutschlands in dieser Situation ist Ausdruck der rassistischen Zustände, die als Ängste dargestellt werden. Das Problem sind nicht die „Ängste“ der Deutschen, das Problem sind nicht die geflüchteten Menschen, die einen unfassbar beschwerlichen Weg hinter sich bringen müssen um die Mauern der Festung Europa zu überwinden, das Problem sind die rassistischen Zustände.

Deutsche Zustände 2015

Während tagtäglich geflüchtete Menschen in Deutschland von der Polizei schikaniert, kontrolliert und angegriffen werden, sich das deutsche Gesetz repressiv auf das Leben von geflüchteten Menschen auswirkt, sind auch die „besorgten Bürger_innen“ nicht untätig. Dies beschränkt sich nicht nur auf die ostdeutsche Provinz. So wurde beispielsweise das Dach einer Geflüchtetenunterkunft in Köln-Porz so beschädigt, dass die Unterbringung von Menschen zeitweise unmöglich gemacht wurde.

Was sind das für Menschen, die jede Kürzung von Sozialleistungen, jeden Kriegseinsatz und jede Verschlechterung der Arbeitsverhältnisse ohne Murren hinnehmen und den geflüchteten Menschen nicht mal eine menschenunwürdige Unterbringung in einer Massenunterkunft gönnen?
Was sind das für Menschen, die die staatliche Argumentation von berechtigter und unberechtigter Flucht ohne einen Funken Empathie und mit Überzeugung tragen?

Diese Ängste sind Rassismus

Der Kampf gegen diese Zustände findet auf mehreren Ebenen statt. Es ist notwendig, den rassistischen Normalzustand anzugreifen. Wenn Nazis und Rassist_innen geflüchtete Menschen und Unterkünfte attackieren, kommt das nicht von Ungefähr. Die Auseinandersetzung mit rassistischen Initiativen, Überzeugungen und Menschen muss an jedem Ort geführt werden. Dabei ist es unumgänglich, die geflüchteten Menschen nicht allein zu lassen.

Solidarität muss praktisch werden:
Rassist_innen entgegentreten
Solidarität mit allen Geflüchteten

Antirassistische Demonstration | Montag, 24.08.2015 | 18 Uhr | Rudolfplatz

Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/745738432222003/

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Kopiervorlage:

flyer a4 24.08.2015

 

Antifa-Info-Kneipe/ Thema: What to do in the case of…Vortrag mit der Roten Hilfe e.V.

Antifa Info Kneipe / Thema: What to do in the case of…

Immer wieder kommt es auf linken Demos und Aktionen zu Repression und Gewalt seitens der Polizei.
Platzverweise, Androhungen von Strafverfolgung, Auflösung von Versammlungen und Ingewahrsamnahmen sind nur einige Folgen und Dinge, die auf linken Demos und Aktionen passieren können.

Deshalb haben wir einen Referenten der Roten Hilfe e.V. bei uns zu Gast, der uns über den rechtlichen Hintergrund verschiedener Situationen berichten wird und ebenso versuchen wird eure Fragen zu beantworten.

Auch im Kontext des HoGeSa-Aufmarschs am 25.10. in Köln könnte es einige Fragen zu klären geben.

Los geht es um 19Uhr mit veganem Essen und kalten Getränken.
Der Vortrag beginnt um 20Uhr.

Kommt vorbei und bringt Freund*innen mit.

Infos zur Roten Hilfe e.V.: http://koeln.rote-hilfe.de/

 

Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/530846210405710/

Tweet: https://twitter.com/antifainfokoeln/status/632855840018538496

 

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