Antifa-Info-Kneipe / Buchvorstellung „Deutschland, deine Nazis“ von Sören Kohlhuber

„Deutschland, deine Nazis“

Sören Kohlhuber – Journalist beobachtet als freier Journalist die Entwicklung der rechten Szene in Deutschland und dokumentiert regelmäßig deren Aufmärsche.
Das Buch spiegelt seine Erfahrungen im Umgang mit Neonaziaufmärschen im Jahr 2014 wider. Im Fokus stehen dabei die regionalen Unterschiede sowohl der agierenden Neonaziszene, als auch der Aktivitäten, die ihnen entgegengesetzt werden.

Türen auf: ab 19Uhr
Buchvorstellung: 20Uhr

Kommt vorbei und bringt Freund*innen mit!

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Antifa-Info-Kneipe / Awareness

Wir laden euch herzlich ein zu einem Vortrag im Rahmen der „Conflict.Criticism.Perspective“-Reihe ein. Thema diesmal: Awareness

Ausschlüsse aus Räumen passieren alltäglich, oft auch unbewusst. Der Vortrag thematisiert, wie es dazu kommen kann und wie wir uns der Prozesse dahinter bewusst werden können. Dazu werden unterschiedliche Diskriminierungsstrukturen offengelegt, weiter soll über eigene Privilegien nachgedacht werden. Außerdem werden gängige Konzepte zur
Sensibilisierung und zum Umgang von Sexismus vorgestellt.
Vor allem wird Sexismus, Trans*-, Homophobie und sexualisierte Gewalt in dem Vortrag thematisiert.

Kommt vorbei und bringt Freund*innen mit!

Donnerstag / 18.2. / Facebook

Türen auf: 19Uhr (für veganes Essen und Getränke)
Vortrag: 20Uhr

 

Antifa-Info-Kneipe: Geschlechterkonstruktionen in der rechten Szene

Im Rahmen der „Conlict. Criticism. Perspective“- Reihe, die seit September 2015 läuft, laden wir nun zu einem weiteren Vortrag ein:

2011 verübte Anders Breivik in Norwegen zwei Anschläge, bei denen 77 Menschen ums Leben kamen. In seinen Begründungen führte er u.a. an, dass die der Fortbestand der „europäischen Zivilisation“ davon abhängen würde, „wie standhaft europäische Männer Widerstand gegen den politisch
korrekten Feminismus leisten“. Einige Monate später wurde die Mordserie des NSU einer breiten Öffentlichkeit bekannt.

Als eine von drei HaupttäterInnen steht seit Ende 2012 Beate Zschäpe vor Gericht. In der bundesdeutschen Medienlandschaft wurde sie nicht selten als Mitläuferin und „Nazi-Braut“ betitelt. Die Anschläge von Norwegen und die Mordserie des NSU markieren eine notwendige Debatte.
Welche Rolle spielt Geschlechterpolitik innerhalb der extremen Rechten?
Welche Relevanz hat Antifeminismus?
Wie verhält sich die Verhandlung zum Thema Geschlecht zu dem von der extremen Rechten erklärten Ziel der „Volksgemeinschaft“, welche Rolle spielt das Thema für den Nationalismus, den Rassismus?
Diesen Fragen wird die Referentin nachgehen und einen Überblick über Geschlechterkonstruktionen in der extremen Rechten geben.

Regina Wamper (Duisburger Institut für Sozialforschung)

 

Donnerstag / 21.1. / 19Uhr / LC36 Köln
Türen auf: 19Uhr (für veganes Essen und Getränke)
Vortrag: 20Uhr

 

 

 

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Gegen Pegida. Gegen Rassismus. Gegen Männergewalt.

Gegen Pegida.

Gegen Rassismus.

Gegen Männergewalt.

Samstag / 09.01. / 12 Uhr HBF Köln.

Pegida NRW ruft am Samstag, den 09.01. um 14 Uhr am Bahnhofsvorplatz Köln zu einer Kundgebung unter dem Motto „PEGIDA Schützt!“ auf. Dabei wollen sie die Vorfälle vom Silvesterabend in Köln für ihre rassistische Hetzte nutzen. Fraglich bleibt, wie eine Gruppierung, die zum großen Teil aus weißen Männern besteht und teilweise aus der Hooliganszene stammt, dem Motto „PEGIDA Schützt!“ gerecht werden will. Wen oder was wollen sie schützen? Und wovor wollen sie schützen?

Laut Facebook sorgen sie sich um die Sicherheit „unserer Frauen und Töchter“. Für uns ist jedoch klar, sie sorgen sich nur um das Wohlergehen derer, die in ihren vermeintlichen Kulturkreis passen.
Wie, die bis jetzt bekannten, nur männlichen Redner jedoch über Gefühle und Ängste von Frauen und für Frauen reden können ist für uns unverständlich.
Weiter ist für uns unverständlich, warum die Debatte über sexualisierte Gewalt jetzt erst aufkommt.
Seit wann erfahren Frauen nur an Silvester Gewalt? Was ist mit der alltäglichen Gewalt gegen Frauen?

Oder schauen wir uns zum Beispiel das kölsche Karnevalsfest an, sexistische Übergriffe sind hier, wie auch an jedem anderen Tag im Jahr, an der Tagesordnung. Und meist sind die Täter weiße Männer! Warum dies nicht thematisiert und unter den Tisch gekehrt wird, wird bei der Betrachtung von Pegida NRW schnell deutlich. Sie versuchen den Silvesterabend mit rassistischer Analyse für sich zu vereinnahmen, schüren Ängste vor angeblich „Fremden“ anstatt zu betrachten, dass die meisten Vergewaltigungen in dem familiären Bekanntenkreis der Betroffenen stattfinden. Sexuelle Übergriffe stellen sie als „Kulturphänomen“ dar. In Deutschland scheint es keinerlei Sexismus und auch keinerlei sexuelle Übergriffe zu geben. Dass diese Aussage schlicht weg falsch ist, ist nicht erst seit Karneval oder Oktoberfest eine Tatsache.
Es geht ihnen nicht um die Frauenrechte und den feministischen Kampf sondern um das schüren von Ängsten, denen rassistische und nationalistische Denkweisen zu Grunde liegen.

Auch der Krisenstab der Stadt Köln, welcher wenige Tage nach den Geschehnissen stattfand ist für uns ein Witz. Verhaltenstipps für Frauen* stellen keinen Schutz gegen Übergriffe dar! Eine Armlänge Abstand zu allen fremden männlich gelesenen Personen schränkt Frauen* in ihrem Alltag ein und raubt ihnen alle Freiheiten. Diese Annahme verhöhnt die Betroffenen von sexualisierter Gewalt und reiht sich in die alte Tradition des victim blaiming ein! Hierbei werden die betroffenen Frauen* zu Täter*innen gemacht und ihnen wird mindestens eine Mitschuld an den Übergriffen in die Schuhe geschoben. Doch das Problem sind nicht die Frauen*, es sind die Männer! Auch weiße Männer! Auch wenn dies von Pegida und co. gerne vergessen und übersehen wird.

Es ist an der Zeit eine Debatte über sexualisierte Gewalt zu führen, über die patriarchalen Strukturen und den sexistischen Normalzustand. Es ist längst an der Zeit die Debatte von rassistischen Ressentiments zu lösen und das eigentliche Problem anzugehen.

Gegen das Patriarchat!
Für ein selbstbestimmtes Leben ohne Sexismus! Ohne Rassismus! Ohne PEGIDA!

Kommt daher am 09.01. zur Gegenkundgebung und überlasst PEGIDA nicht das Wort und nicht die Straße!

Kundgebung vom Bündnis „Köln gegen Rechts“

Hinweis: Guter Text zu „Rape Culture“ von der VICE

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Solidarität mit allen Geflüchteten – Antirassistische Demonstration

Solidarität mit allen Geflüchteten – Rassistische Angriffe beantworten

Solidarität mit allen Geflüchteten – Rassistische Angriffe beantworten
 
Gestern haben Rassist*innen ein Haus angegriffen, in dem geflüchtete Menschen leben. Dieser Anrgiff reiht sich ein in eine scheinbar endlose Liste an rassistischen Angriffen gegen Menschen. Täglich brennen in Deutschland geplante oder schon bewohnte Unterkünfte, in denen geflüchtete Menschen leben.
Während staatliche Stellen und Parteien über „Obergrenzen für Flüchtlinge“ disktuieren und das Asylrecht verschärfen, werden Menschen angegriffen und in ihrer Freiheit eingeschränkt.
Die Festung Europa baut weiter daran alle Grenzen dicht zu machen. Menschenfeindlichkeit als Normalzustand.
 
Wir nehmen diese Verhältnisse nicht hin.
 
Solidarität mit allen geflüchteten Menschen.
Gegen Rassismus und Ausgrenzung.
Festung Europa einreissen.
 
Antirassistische Demonstration – Heute | 15Uhr | Wiener Platz Köln-Mülheim
Aufruf des Antifa AK Köln: FB-Event + Aufruf

 

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Antifa-Info-Kneipe / Einführung in feministische Theorie und Gesellschaftskritik

Einführung in feministische Theorie und Gesellschaftskritik – Von prekären Allianzen, ‚unglücklichen Ehen’ und Interdependenzen

Kritik an den Geschlechterverhältnissen und utopische Entwürfe emanzipierter Geschlechterverhältnisse sind so alt wie die Kritik an der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft. Noch vor Marx und Engels, schon bei den FrühsozialistInnen, finden sich Kritik an patriarchaler Unterdrückung und Befreiungsvisionen, die neben ökonomischen Dimensionen auch die zwischenmenschlichen Beziehungen einschließen. Der Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert sieht eine erste Welle von Frauenbewegungen, der ab den späten 1960er Jahren eine zweite folgt. Zugleich ist der Status feministischer Kritik häufig ein prekärer: Dogmatischen MarxistInnen galt (und gilt) die „Frauenfrage“ etwa als „Nebenwiderspruch“; Geschlechterforschung wird heute im Feuilleton nicht selten als „unwissenschaftliche Ideologie“ verunglimpft.
Der Vortrag möchte einen Überblick über Bewegungen und Theorien vermitteln, die sich kritisch mit Geschlechterverhältnissen auseinandergesetzt haben und auseinandersetzen. Dabei wird es um (Haus-)Arbeit ebenso gehen wie um Geschlechtsidentitäten, Liebe und Sexualität.
Zur Referentin: Barbara Umrath war lange Jahre in feministischen Projekten in Deutschland und Mexiko aktiv. Aktuell arbeitet sie an einer Promotion zu Geschlecht und Kritischer Theorie.

Donnerstag / 19.11. / 19Uhr LC36 Köln

Facebook-Veranstaltung

Türen offen: ab 19Uhr
Vortrag: 20 Uhr

Es wird veganes Essen, Getränke und Raum für Austausch geben.

Kommt vorbei und bringt Freund*innen mit.

(Die Veranstaltung findet im Rahmen der „Conflict.Criticism.Perspective.“-Reihe statt)

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Übersicht für das antirassistische und antifaschistische Wochenende in Köln [24.10. + 25.10.]

Infoübersicht für das Wochenende 24.10. + 25.10.

Samstag

Antirassistische Demonstration – Solidarität mit allen Geflüchteten

Samstag / 24.10. / 16Uhr / Hauptbahnhof Vorplatz

Aufruf zu der Demo in Deutsch und Englisch

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Treffpunkte in NRW zur Demo am Samstag:

Treffpunkt für Aachen: Samstag / 13.15Uhr / Autonomes Zentrum Aachen

Treffpunkt für Bonn: Samstag / 14.45Uhr / Gleis 1 Bonn Hbf

Treffpunkt für Dortmund: Samstag / 14.30Uhr/ Hbf Dortmund (Nordausgang, vor Cinestar) / Infos auch bei der Antifa170

Treffpunkt für Bochum: Samstag / 14.40Uhr / Hbf Bochum Hinterausgang

Treffpunkt für Wuppertal: Samstag / 14.45Uhr / City Arcaden Wuppertal (pünktlich)

 

Sonntag

Aktionen gegen den „HoGeSa“-Naziaufmarsch (Infos dazu von der ‚Mobilen Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus‘)

Antifaschistische Kundgebung auf dem Ottoplatz (vor Bahnhof Deutz)

 

Treffpunkte in NRW für Sonntag:

Treffpunkt für Bonn: Sonntag / 10.20Uhr / Gleis 1 Hbf Bonn

Treffpunkt für Dortmund: Sonntag / 9.30Uhr / Hbf Dortmund (Nordausgang, vor Cinestar) / Infos auch bei der Antifa Union Dortmund

Treffpunkt für Bochum: Sonntag / 9.45Uhr / Gleis 3 Bochum Hbf

Treffpunkt Düsseldorf: Sonntag / 10.20Uhr / Hbf Düsseldorf UFA-Kino

Mönchengladbach: Sonntag / 9.20Uhr / Hbf Mönchengladbach

 

Treffpunkte in Köln (jeweils um 10.40Uhr / pünktlich):

  1. Bahnhof Ehrenfeld
  2. Bahnhof Mühlheim
  3. Kalk-Post
  4. Bahnhof Süd

 

Weitere wichtige Infos:

Aktionskarten Köln: Aktionskarten für Köln Hauptbahnhof und Köln Bahnhof Deutz

Convergence Center im Autonomen Zentrum Köln

Ermittlungsausschuss (EA) Köln / Nummer: Tel: 0221 9327252

Demo 1×1 der Roten Hilfe

Aktuelle Infos vom „Bündnis Köln gegen Rechts“

Neonazis aus Köln und Umgebung

 

Infostruktur:

Twitter: twitter.com/kgegenrechts

Hashtag Samstag: #koeln2410 / #antira

Hashtags Sonntag: #koeln2510 / #nohogesa

 

Wichtig:

Am Sonntag werden im Kölner Stadtgebiet vermehrt gewaltbereite Nazis und Hooligans unterwegs sein. Im letzten Jahr kam es immer wieder zu rassistischen Angriffen auf Menschen seitens der Nazis und Hooligans.

Sagt euren Freund*innen Bescheid und informiert Menschen. Wenn ihr Übergriffe bemerkt, zeigt euch solidarisch. Falls ihr an den Gegenprotesten teilnehmt, organisiert euch in Gruppen und bleibt zusammen.

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On sunday there will be violent nazis and hooligans around in the city of cologne. Last year many racist attacs took place.

Tell your friedns and inform poeple. If you see attacks, show solidarity. If you attend the antifascist counter-protests organize yourselves in groups and stay together.

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Le lundi prochain à Cologne en centre-ville ou même partout dans laville il y aura des nazis et des houligans en route qui sont probablement violents : L’année dernière nazis et houligans ont attaqués des hommes et il y avait plusieurs actes de violence racistes.

Tenez votre ami*e*s en courant et informez les hommes. Si vous apercevez des actes de violence, solidarisez-vous! Si vous faites partie de manifestations, organisez-vous en groupe et restez ensemble.

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يوم الأحد سيكون هناك احداث شغب و عنف من قبل النازيين في مدينة “ كولن في السنة الماضية كان هناك الكثير من الهجمات العنصرية
اخبر أصدقائك و جميع من تعرفهم.
اذا كنت شاهد على هجوم عنصري اظهر بعض التضامن.
اذا اردت الانضمام الى المظاهرة المناهضة العنصريين و النازيين و

الفاشيين نظمو انفسكم في مجموعات و ابقو على قريب من الناس

 

Wichtige Info zum Drucken als PDF

 

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Wir unterstützen den Aufruf des Antifa AK Köln

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Veranstaltungshinweise Köln: Oktober

Hier findet ihr einige Termine für den Oktober in Köln:

  1. „Kampf um Kobane“ – Vortrag mit Ismail Küpeli und Ulf Petersen / Mittwoch, 7.10., 19Uhr, Allerweltshaus Köln Facebook-Veranstaltung
  2. „Was tun wenn’s brennt?“ – Mobilisierung gegen den HoGeSa-Aufmarsch – Vortrag mit dem Antifa AK Köln / Donnerstag, 8.10., 19Uhr, LC36 Köln Facebook-Veranstaltung
  3. „Geschlechterrollen in der rechten Szene“ – Vortrag mit R. Wamper – Vortrag im Rahmen der „Conflict.Criticism.Perspective“-Reihe in der Antifa Info Kneipe Köln / Donnerstag, 15.10., 19Uhr, LC36 Köln Facebook-Veranstaltung
  4. „Fight racism – Solidarity with all refugees“ – Antirassistische Demonstration / Samstag, 24.10., 16Uhr, Bahnhofsvorplatz Köln Infos zur Demo
  5. „HoGeSa-Naziaufmarsch verhindern“ – Sonntag, ganztätig, Köln Infos vom Antifa AK Köln

 

Weitere Infos zu Veranstaltungen findet ihr hier: Bündnis „Köln gegen Rechts“ und bei den Genoss*innen des Antifa AK Köln !

 

Alle genannten Veranstaltungen im Überblick:

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